Themenbild Kultur

Ausstellungen in der Galerie Rüttihubelbad

Ueli Hofer, Scherenschnitte, Collagen und Objekte 20. Januar bis 4. März 2018

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Bei Abendvorstellungen bleibt die Ausstellung geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Der Künstler:

Ueli Hofer wurde 1952 in Lütiwil geboren, im Emmental, wo ihn die Natur zu schöpferischer Tätigkeit anregte. Nach der Prüfung zum Bäcker-Konditorenmeister schlug Ueli Hofer schon bald einen künstlerischen Weg ein. Erste Kleinode geschnittenen Papiers entstanden und in kurzer Zeit zeugten erfolgreiche Ausstellungen im In- und Ausland vom grossen Können des Autodidakten.

Öffnet Ueli Hofer heute seine Ateliertüren, weht daraus ein Wind von langem, entwicklungsreichem künstlerischem Schaffen. Spritziges, Unkonventionelles findet der Besucher in Form von Collagen. In ihnen lässt Hofer alles zu, vom Rost des Lebens bis zum letzten Wort.

In diese Richtung neu inspiriert hat ihn ein halbjähriger Aufenthalt in New York, den er im Jahr 03 als Kulturpreis des Kantons Bern empfangen konnte. Das Pulsierende dieser Stadt und das Finden von Merkwürdigkeiten in materieller und geistiger Richtung liessen ihn Idee um Idee umsetzen, so entstand zum Beispiel täglich ein spontanes Bild. Dem Spektrum von Kuriosität bis zu tiefgründiger menschlicher Erfahrung setzt Ueli Hofer nie Grenzen, alles darf sich zeigen und kombinieren. In dieser Weise erschafft Hofer auch seine Skulpturen aus Alteisen. Da werden grobe Haken mit feingeschwungenem Gitterwerk oder Figuren zusammen zu Objekten geschweisst, die noch Ewigkeiten überdauern werden.a

An Ausstellungen trifft man aber neben modernen Techniken auch immer wieder auf Scherenschnitte. Seiner eigenen Tradition treu bleibend, komponiert Ueli Hofer mit der Schere feinste und kostbarste Werke geschnittenen Papiers. Ausdrucksstark, mystisch und von unglaublicher Schönheit zeigt sich da das künstlerische Empfinden Hofers in Genauigkeit und es widerspiegelt das Können jahrelangen Eintauchens. Zentrale Themen und Fragen der menschlichen Psyche zwischen Leben, Traum und Tod werden in die Formen und die Vollkommenheit der Natur eingebettet.

Im Atelier Ueli Hofers findet man die gekonnte Paarung von langer Geschichte mit zeitgenössischer Präsenz

"Seelenlandschaften" Eine Bilderausstellung von Dorothea Templeton 17. März bis 22. April 2018

So wie wir uns an schönen Landschaften erfreuen, wie solche, die uns hier in der Schweiz ganz besonders ans Herz gewachsen sind, so tragen wir diese, im übertragenen Sinne, auch in der Seele.

Unsere Sprache ist reich an Metaphern: Wir sagen, wenn uns etwas begeistert,«da geht die Sonne auf», oder umgekehrt, wenn einen etwas so richtig erzürnt, «da zieht schlechtes Wetter auf», oder wir sprechen von der «Ruhe vor dem Sturm» usw.

Diese Landschaften zwischen Innen und Aussen sind das Motiv dieser Ausstellung.

Sie werden Landschaften finden, die mehr ungegenständlich, seelisch sind aber auch Landschaften, die Anklänge an der Umgebung haben, die wir durch die Sinne wahrnehmen.

Da wir im Frühling unseren Blick freudig wieder nach Aussen schicken, unseren winterlichen Seelenblick aber noch nicht ganz vergessen haben, so möge diese Ausstellung ein wenig die Augen öffnen, für einen neuen Blick auf das Wesen der unterschiedlichen Arten von Landschaften.

Dorothea Templeton

«Kunst verbindet Menschen» 28. April bis 10. Juni 2018

Ein Kunstprojekt der Stiftung Olaf Asteson von Menschen mit Unterstützungsbedarf und von Flüchtlingen

Vernissage: Samstag, 28. April 2018, 17:00 Uhr

Die Ausstellung dauert von Samstag, 28. April bis Sonntag, 10. Juni 2018 und ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung des Künstlerkollektivs grexOA zeigt Werke von Menschen mit Unterstützungsbedarf und
Flüchtlingen. Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Kulturen treffen sich in diesem Projekt,
und durch ihre offene, vorurteilsfreie Haltung können die Menschen mit Unterstützungsbedarf die
Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan, und Nigeria motivieren und malend und modellierend für die
Kunst begeistern. Prozesse im Künstlerischen wirken verbindend, Grenzen werden aufgelöst, Fremdes
wird vertraut. Dabei steht der Mensch mit seinem individuellen Kunstschaffen im Zentrum.
Durch Kunstschaffen kann der Mensch oft in sich selbst ein Stück Heimat finden.
Das Projekt «Kunst verbindet Menschen» wurde begleitet von Liselotte Scheer und Andreas Schutter.

Ausstellung «Quilts» 16. Juni bis 26. August 2018

Vernissage: Samstag, 16. Juni 2018, 17:00 Uhr
Die Ausstellung ist täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei

Die Verkaufsausstellung zeigt Quilts aus der Sammlung von Jaques Légeret.
Darunter seltene Stücke dieser farbigen Patchwork-Kunst.

 

 

Peter Bergmann, Bilder 1. September bis 7. Oktober 2018

Bereits zum dritten Mal ist Peter Bergmann in der Galerie Rüttihubelbad zu Gast.
Im Simmental geboren lebte Bergmann einige Jahre in Frankreich.
Heute ist er im Simmental zuhause. Die Werke Bergmanns zeigen eindrücklich seine Liebe zur Natur. Bezaubernd schön sind auch die von ihm illustrierten Kinderbücher.

 

Vernissage: Samstag, 1. September 2018, 17:00 Uhr

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Gisela Brugisser und Catherine Mühlemann, 13. Oktober bis 18. November 2018

Zwei Künstlerinnen treffen sich in der Galerie Rüttihubelbad

«Malen und Zeichnen gehören seit meiner Kindheit im Südschwarzwald zu meinen liebsten Beschäftigungen. Immer habe ich mich auch für Menschen interessiert. So kam ich zu meinen verschiedenen Berufen, die mich je nach Lebenssituation, mehr mit dem Menschen, seiner Psyche und den Krankheiten (als Pflegefachfrau), der Weitergabe des Wissens um die kreative Kraft des künstlerischen Arbeitens und dem Eintauchen und Ausdruckgeben innerer Prozesse (als Kunst- und Gestaltungstherapeutin), sowie besonders in den letzten Jahren, dem eigenen künstlerischen Schaffen (als Malerin und freischaffende Künstlerin), näherbrachte. 
Gisela Brugisser

Malen und Modellieren bedeuten für mich Abschalten vom Alltag, ganz bei mir zu sein, mit Farben
spielen, mich inspirieren lassen von der Natur und von verschiedenen Materialien. Das ist für mich Lebensqualität pur! Ich habe mich schon in jungen Jahren für Formen und Farben interessiert. Auf der Suche nach meinem persönlichen Weg nahm ich an diversen Kursen teil, um das Malen, Zeichnen und Modellieren von Grund auf zu lernen. Inspiriert wurde ich auch von meinem Vater, hat er doch sein ganzes Leben lang gezeichnet und gemalt.
Catherine Mühlemann

Vernissage: Samstag, 13. Oktober 2018, 17:00 Uhr

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Frédéric Stöckli, Bilder, Zeichnungen, Objekte 24. November 2018 bis 13. Januar 2019

Frederic Stöckli wurde 1941 auf dem Mistelberg (Wynigenbergen) geboren.  Nach 25 Jahren Lehrertätigkeit war er seit 1986 freischaffender Künstler. Sein Interesse galt neben dem Malen auch anderen Gebieten, wie dem Diamant-Glasschleifen, dem Steinhauen und dem Bronzegiessen.
Seit 1991 arbeitete er intensiv nach der Malmethode von Liane Collot d'Herbois in der Schleiermaltechnik von Licht-Finsternis und Farbe. Das erworbene Wissen gab er in seinen Kursen zuhause und im Ausland weiter. Nach seiner Parkinsonerkrankung schuf er vermehrt Werke in Oel und Pastell.

Nach 12 Jahren findet nun nochmals eine Ausstallung von Frédéric Stöcklis Bildern im Rüttihubelbad statt. Sie darf als Gesamtschau seines Schaffens seit 1986 angesehen werden. Dazu gehören Landschaften im In- und Ausland, Blumen und Tiere, Porträts, Stillleben, Bilder zum christlichen Jahr u.a.
Auch in seinen neueren, abstrakten Bilder werden die Gesetze von Licht und Finsternis sichtbar; dabei bleiben die Transparenz der Farben und ihre Strahlkraft erhalten.

Vernissage: Samstag, 24. November 2018, 17:00 Uhr

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Andrea Schumacher, Bilder und Objekte. 13. April bis 30. Juni 2019

Vernissage: Samstag, 13. April 2019, 17:00 Uhr

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Künstlerin schreibt über ihre Arbeit:

"Ich male nicht aus der Vorstellung, sondern aus der Empfindung heraus, was nach Beobachtung des Lichtes und der Farben im Tages- und Jahreslauf gereift ist. In meinen Bildern gibt es "nichts" zu sehen, sondern etwas zu erleben. Taucht der Betrachter in die Farben ein, kommt die Seele in Bewegung"