In Wanderschuhen zum Sensorium im Rüttihubelbad

Als Einstimmung auf das Sensorium und zum Ausklang schlagen wir Ihnen eine Wanderung von den Bahnstationen Worb oder Walkringen vor, zwischen denen das Sensorium im Rüttihubelbad liegt. Die Teilstrecken können natürlich in beide Richtungen begangen werden.

Die Wanderzeit-Angaben basieren auf einer Geh-Geschwindigkeit von 4,2 km/h. In Gruppen kann diese Geschwindigkeit besonders bei jüngeren Kindern wesentlich tiefer liegen, was zu einer erheblich längeren Wanderzeit führen kann.

Route: Walkringen (Bahnhof) - Wikartswilmoos  - Sensorium im Rüttihubelbad (Moospfad)

Weitere Details zum Moospfad finden Sie hier

Weglänge: 2, 5 km
Wanderzeit: ca. 40 Minuten
Vom Bahnhof Walkringen (689 m) führt der Wanderweg zunächst Richtung Wikartswilmoos durchs Moos. Dieses nutzte man bis 1945 zum Abbau von Torf. Die Wasserkanäle und kleinen Hütten, die zur Lagerung des Torfes dienten, sind Zeugen aus dieser Zeit. Für die Zukunft besteht ein Projekt, das Moos zu renaturieren. Das Moos widerspiegelt eindrücklich den Wandel der Zeit. Es folgt ein kurzer Aufstieg über ein geteertes Strässchen bis zu einem Emmentaler Bauernhof. Danach zweigt links der Fussweg Richtung Rüttihubelbad (735 m) ab und führt durch die sogenannte Novalisallee. Von hier aus geniessen Sie einen herrlichen Ausblick Richtung Berner Alpen. Nach ca. 40 Minuten Wanderzeit tauchen Sie dann in die Welt des Sensoriums ein.

Route: Sensorium im Rüttihubelbad – Wikartswilmoos - Walkringen (Bahnhof)

Weitere Details zum Moospfad finden Sie hier

Weglänge: 2, 5 km
Wanderzeit: ca. 40 Minuten
Vom Sensorium folgen Sie dem Postautosträsschen einige Meter bergan, bis Sie vor dem grossen Saalgebäude des Rüttihubelbades den gelben Wegweiser sehen. Der Weg führt nun in die sogenannte Novalisallee, von der aus man einen prächtigen Ausblick auf die Berner Alpen hat. Am Ende der Allee steht eine grosse Linde und der Weg führt nun rechts den Hang hinunter, an einem typischen Berner Bauernhaus vorbei. Unten im Wikartswilmoos Richtung Walkringen links abbiegen. Dieses Moos nutzte man bis 1945 zum Abbau von Torf. Die Wasserkanäle und kleinen Hütten, die zur Lagerung des Torfes dienten, sind Zeugen aus dieser Zeit. Für die Zukunft besteht ein Projekt, das
Moos zu renaturieren. Das Moos widerspiegelt eindrücklich den Wandel der Zeit. Auf diesem flachen Wegstück erreicht man nun Walkringen bequem.

Route: Worb Dorf (Bahnhof RBS) -  Eggwald - Worbberg- Sensorium im Rüttihubelbad

Weglänge: 5 Km
Wanderzeit: ca. 1 Stunde
Die Station Worb Dorf ist Endpunkt der beiden Vorortslinien der RBS (entweder ab Hauptbahnhof oder ab Zytglogge, dem berühmten „Blauen Bähnli“. Sie folgen dem Wegweiser Richtung Enggistein / Walkringen. Vorerst geht‘s noch durch die grosse Vorortsgemeinde, die von einer stolzen Burg in Privatbesitz überragt wird. Einmal aus den Häusern raus, stossen Sie bald auf einen Findling, der gleichzeitig Denkmal für den bekannten Worber Arzt und Forscher Wilhelm Bernhard ist. Hier beim Eggwald folgen Sie nun rechts dem Wegweiser Richtung Walkringen. Am Ende des Feldweges geht‘s links ein kurzes Stück Weg der Strasse entlang an zwei stattlichen Höfen vorbei, die den Weiler Hubel bilden. Nun zweigt der Wanderweg rechts ab und führt Sie an Schrebergärten vorbei zum Schiessstand. Hier folgen Sie dem Wegweiser Richtung Rüttihubelbad. Eine eindrückliche Aussicht über die Alpen und das Aaretal eröffnet sich Ihnen. Auf der folgenden Strecke durch den Wald zeigt sich, dass der Worbberg von einer ungeheuren Naturgewalt – dem Lothar – heimgesucht wurde. Umso eindrücklicher ist es zu beobachten, wie die Natur sich von den Sturmschäden regeneriert. Beim folgenden Wegweiser wandern Sie links weiter Richtung Worbberg und kurz darauf wieder rechts Richtung Rüttihubelbad. Der Weg führt bald einmal steil ab, eine kleine Brücke führt über einen Wasserlauf. An einem Bauernhaus vorbei, gelangen Sie auf das
Postautosträsschen und steigen noch ein paar Meter an und schon stehen Sie vor dem Eingang des Sensoriums.

Route: Sensorium im Rüttihubelbad – Worbberg – Eggwald – Worb - Dorf (Bahnhof RBS)

Weglänge: 5 km
Wanderzeit: ca. 1 Stunde
Vom Rüttihubel aus Hang abwärts zweigt nach kurzer Wegstrecke rechts der Wanderweg neben einem typischen Emmentaler Haus ab. Es folgt eine kurze Steigung den Waldrand hinauf. Auf der nun folgenden Strecke durch den Wald zeigt sich, dass der Worbberg von einer ungeheuren Naturgewalt – dem Lothar – heimgesucht wurde. Umso eindrücklicher ist es zu beobachten, wie
die Natur sich von den Sturmschäden regeneriert. Bei der folgenden Weggabelung biegen Sie links Richtung Enggistein ab, um nach kurzer Wegstrecke rechts Richtung Worb weiterzuwandern. Sie verlassen nun den Wald des Worbberges und spüren die Weite. Eine eindrückliche Aussicht über die Alpen und das Aaretal eröffnet sich Ihnen. Vorbei am Schiessstand zweigen Sie rechts Richtung Eggwald ab, an den Schrebergärten vorbei. Nun wandern Sie entlang des Waldrandes bis zur Strasse. Dieser folgen Sie ca. 200 m an zwei stattlichen Höfen vorbei. Danach zweigt der Wanderweg rechts ab. Über ein offenes Feld erreichen Sie den Eggwald. Dort wartet ein Zeuge alter Zeit auf Sie – ein Findling, der zugleich Denkmal des Worber Arztes und Forschers Wilhelm Bernhard ist. Von hier folgen Sie dem Wegweiser Richtung Worb Dorf. Das letzte Stück Weg hinunter zum Bahnhof führt  Sie durch Worb (585 m) – nun sind Sie zurück im Treiben und spüren den Puls der Gegenwart.

Auf über 10'000 km markierten Wanderwegen im Kanton Bern können Sie Ihre Sinne entfalten.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei: Berner Wanderwege, Postfach, 3000 Bern 25, Tel. 031 340 01 11; www.mywalk.ch

Karte

Wanderkarte Worb-Rüttihubelbad-Walkringen