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Das Konzert „Schneebälle im Briefkasten“ wurde abgesagt. Weitere Konzertdaten unter www.dodohug.ch

Weihnachtsspiel (frei nach dem Oberuferer Christgeburtspiel)

Das Weihnachtsspiel wird aufgeführt von den 10. Klassen der Rudolf Steiner Schule Bern / Ittigen

Datum:
Mittwoch, 18. Dezember 2019
Beginn: 15:30 Uhr
Eintritt frei, Kollekte zugunsten des Sozialprojekts der Schule.

Galeriekonzert zum 4. Advent

Deborah Schär, Sopran
Ursula Steiner-Urech, Klavier

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2019
Beginn: 15:30 Uhr

Programm nach Ansage
Eintritt frei, Kollekte

mit Tinu Heiniger, Hank Shizzoe und Michael Flury

Datum: Samstag, 28. Dezember 2019
Beginn: 19:30 Uhr

Informationen und Reservation hier

Mundartlesung 1: Ds Flöigepapyr – Geschichten von Elisabeth Müller

Mit Christian Schmid

Die Langnauer Pfarrerstochter Elisabeth Müller (1885–1977), die kurz nach der Erwerbung des Lehrerpatents wegen einer Tuberkuloseerkrankung und einer inneren Krise zum Schreiben fand, ist einigen noch bekannt als Autorin von Kinder- und Jugendbüchern: «Vreneli» (1916), «Theresli» (1918), «Christeli» (1920) und vor allem das 1968 verfilmte «Die sechs Kummerbuben» (1942). Viel weniger erinnert man sich an ihre berndeutschen und hochdeutschen Geschichten für Erwachsene. Zu ihrer Zeit wurde ihr Werk sehr geschätzt; 1939 und 1955 erhielt sie den Literaturpreis der Stadt Bern, 1946 den Schweizerischen Jugendbuchpreis, 1954 das Langnauer Ehrenbürgerrecht und den Ehrendoktor der Universität Bern, 1955 das Ehrenbürgerrecht von Hünibach, wo sie seit 1935 lebte.

Datum:23.02.2020, 15:30h.
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00h

Informationen und Reservation hier

Konzert mit der Wolverines Jazz Band

Die Wolverines gibt es seit mehr als einem halben Jahrhundert. Dies belegt, dass die Gruppe nicht bloss in musikalischen, sondern auch in menschlichen Belangen bestens harmoniert. Von Anfang an dabei sind Ruedi Knöpfel an der Posaune, sowie Banjoist/Gitarrist Walter Sterchi, der mit feinem Augenzwinkern die Band führt. Im Laufe der Jahre kamen sukzessive Bassist Fred Lüthi (1973) und Pianist Heinz Geissbühler (1976) dazu. Während 35 Jahren gab es keinen einzigen personellen Wechsel. Dann aber sind drei prominente Änderungen zu verzeichnen, ganz im Sinne von Eddie Condons «There'll be some changes made». Seit 2009 sorgt Rolf Rebmann am Schlagzeug für intensiven Swing. 2012 ist mit Heinz Bühler ein herausragender Trompeter zur Band gestossen. 2015 ist der Klarinettist und Saxophonist Martin Sterchi zur Bläsergruppe gestossen. Martin Sterchi spielte unter anderem als swingender Klarinettist bei Hazzy Osterwald.

 

Besondere Kicks erhält die Band regelmässig durch musikalische Projekte. Die Namen der Musiker und Musikerinnen, mit denen die Wolverines gespielt und sogar Platten und CD's aufgenommen haben, lesen sich wie ein Who's who des Mainstreamjazz: Joan Faulkner, Carrie Smith, Beryl Briden, Wild Bill Davison, Max Kaminsky, Wallace Davenport, Pee Wee Erwin, Yank Lawson, Warren Vache, Byron Stripling, Clark Terry, Trummy Young, Gene Mighty Flea Conners, Eddie Hubble, George Masso, Carl Fontana, Bill & John Allred, Benny Waters, Bud Freeman, Jim Galloway, Peanuts Hucko, Kenny Davern, Bob Wilber, Sammy Price, Art Hodes, Dick Wellstood, Ralph Sutton, Mark Shane, Milt Hinton, Arvell Shaw, Gus Johnson, J.C. Heard, Cliff Leemann, Terry Clarke, Barrett Deems.

Informationen und Reservation hier

Datum: Freitag, 13. März 2020, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 30.00 (zzgl. VVK)
Abendkasse ab 18:30 Uhr

 

Mundartlesung 2: Pfingschtrose - Geschichten von Elisabeth Baumgartner

Mit Christian Schmid


Datum: 22.03.2020, 15:30h
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00h

Die Truberin Elisabeth Baumgartner (1889–1957), Bäuerin und Mutter von sechs Kindern, nannte man im Dorf «Wääg-Lise», weil sie im «Voorder Wääg» wirtschaftete. Die Vielbeschäftigte und hart Arbeitende, die ihr Schreiben gegen die Ansprüche ihres Mannes und ihrer Kinder durchsetzte, veröffentlichte ihren ersten Text als 17-Jährige im «Alpenhornkalender» unter dem Pseudonym Änneli im Ämmital. Der Durchbruch gelang ihr mit dem Theaterstück «D’Lindouere», mit dem sie 1936 den Gfeller-Rindlisbacher-Wettbewerb gewann. Neben Theaterstücken, meist nach Stoffen von Gotthelf, schrieb sie auch berndeutsche Erzählungen und Volkskundliches.

Datum: Sonntag, 22. März 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr


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Lesung: 3 Autoren

Mit Ruedi Bind, Konstanze Brefin-Alt, Balz Raz und Klaus Frank

Alle drei sind schreibend unterwegs : Balz Raz mit seinen liebevollen, oft schelmischen Geschichten aus dem vollen Leben; Ruedi Bind mit seinen feinziselierten Beobachtungen der Menschen und ihrer Umgebung; Konstanze Brefin Alt mit ihren Grenzbeschreibungen in Texten und Gedichten.

Die zwei Autoren und die Autorin aus Basel kennen sich seit über dreissig Jahren. An diesem Abend werden sie sich über ihren je eigenen Zugang zur Sprache austauschen und darüber, wie sie sich auf diesen Weg gemacht haben. Der Schauspieler und Sprachgestalter Klaus Frank liest Texte von ihnen.

Ruedi Bind, geboren 1950 in Basel. Autor von Kurzprosa, Geschichten, Gedichten, Theater- und Hörstücken, Filmkunststücken und Videopoems. Zuletzt erschien « Heute mit Kuhglockensound in weiter Tal-Arena. Mein Journalroman der Mitgegenwart » (2019). Lebt in Arlesheim.

Konstanze Brefin Alt, geboren 1956 in Basel. Als Jugendliche Jazz-Dance-Ausbildung, Diplommittelschule. Korrektorin bei der «Basler Zeitung». Schauspielschule, Unterrichtstätigkeit in Jazz Dance. Später Redaktorin «Anthroposophie – Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz». Anfang der 90er-Jahre Gründung «Textmanufaktur», Gestaltung von Druckerzeugnissen, eigene Texte und Illustrationen für Zeitschriften und Bücher. Lebt in Basel.

Balz Raz, geboren 1943 in Basel. Hochbauzeichner, Beleuchter am Stadttheater Basel. Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (1967 – 1970). Drehbücher, Nachtarbeit bei der Post, Mitarbeit bei verschiedenen Filmen, seit 1972 Super 8 Filmtagebuch, eigene Filme, ab 1976 Einzelsätze, Postkarten. Nach 1982 Ausstellungen mit Bildern und Objekten in Basel und Umgebung. 1984/85 anthroposophisches Studienjahr. Drei Bücher mit Kurzgeschichten, journalistische Tätigkeit. Lebt in Basel.

Klaus Frank, Geboren 1958 in Giessen an der Lahn. Studium Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum in Dornach. Weitere Ausbildungen in Bühnenbeleuchtung und Fernsehregie. Von 1981 bis 2001 festes Mitglied des Schauspielensembles der Goetheanumbühne und Lehrtätigkeit im Fach Sprache und Schauspiel. Berufsbegleitende Tätigkeiten bei Radio, Film und Fernsehen. Seit 2001 künstlerisch freischaffend. Lebt im Raum Basel.

Datum: Sonntag, 29. März 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

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Konzert: Eine musikalisch-meditative Stunde zum Karfreitag

Paul Giger, Violine und Violino d'amore

Marie-Louise Dähler, Cembalo

Lesung und Textauswahl: n.n.

Datum: Karfreitag, 10. April 2020, 16:00 Uhr
Eintritt: CHF 30.00 (zzgl. VVK)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

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Mundartlesung 3: Chuebode-Hämel - Geschichten von Hermann Hutmacher

mit Christian Schmid

Datum: Sonntag, 26. April 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

Der Bauernsohn Hermann Hutmacher (1897–1965) aus Oberthal, aufgewachsen in Gysenstein bei Tägertschi, absolvierte das Lehrerseminar Hofwil, war zuerst Lehrer, dann in einem wechselvollen Leben freier Schriftsteller, Angestellter der Zentralstelle für Kriegswirtschaft, dann wieder Lehrer. Er schrieb vor allem berndeutsche Erzählungen und Romane. Mit seinem Erstling «Der Göttibatze» machte er sich 1936 einen Namen.

Hutmacher, der ausschliesslich aus dem bäuerlichen Erlebnisbereich schöpfte, war einer der Lieblinge des ländlichen Lesepublikums. Er schrieb aus dem erlebten Leben heraus und wusste neben den harten und schweren Dingen auch das Kleine und Feine darzustellen. 1948 wurde er mit dem Ehrenpreis der Erziehungsdirektion des Kantons Bern und mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet, 1957 wieder mit dem Literaturpreis der Stadt Bern.

Datum: Sonntag, 26. April 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

 

Informationen und Reservation hier

 

Konzert: Trio Pflanzplätz und Pudi Lehmann

Thomas Aeschbacher, Schwyzerörgeli, Langnauerli, Cajon

Jürg Nietlispach, Kontrabass, Gitarre, Halszither, Trümpi

Simon Dettwiler, Schwyzerörgeli, Langnauerli

Pudi Lehmann, Klangwelten

Datum: Samstag, 02. Mai 2020, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 30.00 (zzgl. VVG)
Abendkasse ab 18:30 Uhr

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Mundartlesung 4: Dr Chlaïs, dr Plämpeler u Lehn Christe - Geschichten von Helene Beyeler

Mit Christian Schmid

Helene Beyeler (1902–2003) war keine Emmentalerin, sie wurde in Allenlüften nördlich von Rosshäusern geboren, also im Westen von Bern. Sie war aber Jahrzehnte lang Lehrerin im Emmental und landete mit ihrem Alterswerk «Apartigi Lüt. Gschichten us em Ämmetal» von 1981 einen Bestseller. Helene Beyeler war eine gute Beobachterin. Ihre Geschichten um den Chläis, den Plämpeler und den Lehn Chrischte sind Dokumente des Bauernlebens aus einer Zeit, in welcher der Bauer im Hügelland mit dem Werk seiner Hände oft noch ums Überleben kämpfte. Helene Beyeler lebte mit ihrem Mann, dem bekannten Wanderwegpionier Otto Beyeler, lange Zeit in Oppligen.

 

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Dinge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Datum: Sonntag, 17. Mai 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

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Mundartlesung 5: D Egge-Marei - Geschichten von Julia Balzli

Mit Christian Schmid

Julia Balzli (1925–2009) habe ich als Radioredaktor noch selbst kennengelernt und mit ihr eine Radiosendung gemacht über ihr Buch «Ds Pavillon. Erinnerige a Sinneringe», das 1998 im Zytglogge Verlag erschienen ist. Ihre gute Beobachtungsgabe und ihre klare, präzise Sprache haben mich beeindruckt. Sie wuchs als Julia Lehmann im Schlossgut Sinneringen auf. Nach der Schule machte sie das Handelsschuldiplom und wurde diplomierte Bäuerin. Die Mutter von vier Kindern hat viele landwirtschaftliche Lehrtöchter ausgebildet. Ihr Buch schrieb sie im Ruhestand im Stöckli in Deisswil. «I däiche für ds Läbe gärn a früecher zrugg u bi froh u dankbar, dass i my Chinderzyt eso ha dörfe erläbe», sagt sie.

 

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Dinge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Datum: Sonntag, 25. Oktober 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

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Mundartlesung 6: Ds Rütteli - Geschichten von Ernst Balzli

Mit Christian Schmid

Ernst Balzli (1902–1959) wurde in Bolligen als Sohn eines Giessereiarbeiters geboren und starb in Bolligen. Nach der Schule liess er sich im Seminar Muristalden zum Lehrer ausbilden, war gut zwei Jahrzehnte Lehrer in Grafenried und dann acht Jahre Mitarbeiter von Radio Bern. Dort schuf er seine Gotthelf-Hörspiele, die bei den Radiohörerinnen und -hörern äusserst beliebt waren. Weil diese Hörspiele auf heftige Kritik des Basler Germanisten Walter Muschg und anderer Literaturwissenschaftler stiessen, verliess Balzli enttäuscht das Radio, das ihm nicht die Stange hielt, und ging, gesundheitlich angeschlagen, wieder in den Schuldienst. Neben Jugenderzählungen schrieb er viele Mundartgeschichten und -gedichte. 1942 erhielt Balzli eine Ehrengabe der Schweizerischen Schillerstiftung, 1943 den 1. Preis des Gfeller-Rindlisbacher-Wettbewerbs, 1943 und 1954 den Literaturpreis der Stadt Bern.

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Dinge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Datum: Sonntag, 22. November 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (zzgl. VVG)
Tageskasse ab 15:00 Uhr

Informationen und Reservation hier