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Gemeinschaftsausstellung "Berührt: Kabinett der künstlerischen Kuriositäten"

Bis 31. Dezember 2020 

Im Rahmen der jährlichen Ausstellung "Berührt! ", lädt Sie das Sensorium ein, die sensiblen Arbeiten von elf Künstlern zu diesem inspirierendem Thema zu entdecken. Durch Fotografien, Stickereien, Malereien, Collagen, Skulpturen und Installationen ist es ihnen gelungen, die Komplexität dieses Sinnes einzufangen und uns ihre individuelle Interpretation davon aus der Kunstwelt zu vermitteln.

Seit drei Jahren lädt das Sensorium jedes Jahr Künstler ein, die sich im Museum zum Thema der Wechselausstellung einbringen können, um den Besuchern das Thema aus der künstlerischen Perspektive greifbar zu machen. Die ausgestellten Werke rufen Überraschung und Bewunderung hervor, regen zum vertieften Betrachten an, und animieren so zu spontanen Diskussionen.

Ausstellende Künstler

Marie Acker

Valerian Felder

Agnès Ferla

Carina Kirsch

Isabelle Klaus

Esther Michaud

Dylan Quiquerez

Myriam Streiff

Yaeka Tabara

Olivia Malena Vidal

 

Katalog zur Gemeinschaftsausstellung 2020 >>

Sébastien Théraulaz und Etienne Studer "Fleurs d'une époque"- 2019

Lang ist die Kunst, flüchtig das Leben", schrieb Charles Beaudelaire in seiner berühmten Gedichtsammlung "The Flowers of Evil (1857)".

In einer Zeit, in der die Spontanität und Unmittelbarkeit wenig Raum zum Nachdenken lässt, wird uns empfohlen langsamer zu werden.

Auf Einladung des Sensoriums schlagen die bildenden Künstler Sébastien Théraulaz und Etienne Studer pluralistische Visionen vor und zeigen ihre Auseinandersetzungen mit dieser vielschichtigen Thematik. Organisch beeinflusst durch die zelluläre, lebendige Natur und gleichzeitig in Anlehnung an die zunehmende Digitalisierung unseres Jahrhunderts geometrisch und mechanisch.

Zeit ist per Definition schwer fassbar. Kunst erlaubt es aber manchmal ein kleines Stück davon einzufrieren und haltbar zu machen. In „Blumen des Zeitgeistes“ verdichtet sich zunehmend das Vergängliche mit dem zeitlosen Raum. Unter Verwendung von Techniken der Collage (Papier, Stoff) und Malerei präsentiert die Ausstellung 16 Arbeiten. Bilder der Vergangenheit und der Zukunft, Formen greifen ineinander und lassen den Moment erahnen. Diese Ausstellung ist eine Einladung, um den Moment zu nutzen, und ermöglicht es BesucherInnen jeden Alters, ihre ganz eigenen Hypothesen bzgl. des zeitlichen Kontinuums aufzustellen und zu verhandeln.

Sébastien Théraulaz: www.theraulaz.com

Etienne Studer: studer.etienne@gmail.com

MARA Ausstellung SOUNDsitive - 2018

MARA ist eine autodidaktische Malerin. Ihre Werke sind abstrakte Malereien, die aus der Spontanität ihrer Empfindungen und Gefühlen entstehen. Auf Ihre Gemälde überträgt MARA ihre Gefühle, die sich durch die Kraft der Musik ergeben. Dabei verwendet sie verschiedene Techniken. Seit Ihrer Kindheit sind das Malen und das Tanzen ihre liebsten Ausdrucksformen. Durch das Tanzen hat MARA ihre Spontanität wiedergefunden, die seitdem im Herzen ihres künstlerischen Elans ist. MARAs Körper ist ihr Instrument, die Musik und die Emotionen sind das Medium und die Malerei vereint, als Resultat, all diese Momente.

An alle, die mich lesen: Danke, dass Sie der Kunst einen Platz in Ihrem Leben lassen. MARA

www.mara-art.ch

 

Markus Jenzer Ausstellung Spiralen, die Kurven des Lebens - 2017

Markus Jenzer, geboren 1926 in Bern, hat heute seinen Wohnsitz im Rüttihubelbad. Ursprünglich Geschäftsmann, begann er in mittleren Jahren seine Lauf bahn als Maler. Inspiriert vom Impressionismus, widmete er sich zuerst vorwiegend der Landschaftsmalerei. An zahlreichen Ausstellungen stiessen seine Bilder in den 1970er und 1980er Jahren auf reges Interesse. Nach längerem Experimentieren, unter anderem mit Fotografie, wurde seine Malerei ungegenständlich und schliesslich symmetrisch. Einen besonderen Platz nahm hier die Auseinandersetzung mit den Spiralformen ein, die im verschiedenen Variationen im seinen Bildern immer wieder auftauchten. Markus Jenzer arbeitet gänzlich ohne Computer. Seine Ideen schöpft er aus dem Inneren. Die präzise Ausführung erfordert ein hohes Mass an Konzentration und hat oft etwas Meditatives. Erst durch die Farbgebung während des Malprozesses erscheint das Bild in seiner individuellen Gestalt.

„Die Kunst stellt nicht immer das Sichtbare dar, sie lädt uns ein, das Unsichtbare zu entdecken.“ M. Jenzer

www.markusjenzer.ch